Erfahrung von engagierten älteren Menschen die zählt

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Erfahrung von engagierten älteren Menschen die zählt

Die Stimme des Kreisseniorenbeirat darf im Rhein-Pfalz nicht fehlen

Von Andreas Klamm

Ludwigshafen/Rhein-Pfalz-Kreis. An einem Sitzungstisch im Rhein-Pfalz-Kreis wird nicht über Vergangenheit gesprochen, sondern über Zukunft. Über Busverbindungen, die auch auf dem Land funktionieren müssen. Über Wohnungen, die bezahlbar und barrierefrei sind. Über Digitalisierung, die niemanden ausschließt. Über den Erhalt von Pflegestützpunkte, die vor Ort erhalten werden sollen. Es sind Themen, die viele Bürgerinnen und Bürger betreffen – verhandelt von Menschen, die wissen, wie schnell sich das Leben ändern kann: den Mitgliedern des Kreisseniorenbeirats im Rhein-Pfalz-Kreis. Die Zusammensetzung des Kreisseniorenbeirat hat sich im vergangenen Jahr neu formiert. Zur Vorsitzenden wurde Bärbel Fritsch aus Limburgerhof gewählt, zur stellvertretenden Vorsitzenden Elvira Theurer aus Römerberg. 

Engagiert im Kreisseniorenbeirat sind: Andreas Straßner (Abteilungsleitung Soziales, Senioren, Betreuungen), Daniela Blum (Seniorenbüro) sowie der Seniorenbeirat – Elvira Theurer (stellvertretende Vorsitzende), Rudolf Claus, Bärbel Fritsch (Vorsitzende), Andreas Klamm, Christine Hinderberger, Bart Pottie, Hildegard Gantner, Klaus Schmieder. Es fehlen: Renate Ader, Sylvia Lobocki, Hans Schmidt, Frank Wiening. Foto:regionalhilfe.org

Der Beirat ist die Stimme der älteren Generation im Landkreis. Eine Stimme, die nicht laut sein muss, um gehört zu werden, sondern durch Erfahrung, Sachkenntnis und Beharrlichkeit überzeugt.

Nähe zum Alltag älterer Menschen

Der Kreisseniorenbeirat bringt das zur Sprache, was im Alltag älterer Menschen oft übersehen wird. Mobilität bedeutet hier nicht nur Fahrpläne, sondern Selbstständigkeit. Wohnen ist nicht nur eine Baufrage, sondern eine Frage der Würde. Gesundheitsversorgung ist mehr als Statistik – sie entscheidet darüber, ob Menschen sich sicher fühlen oder allein gelassen. Die Schließung des Pflegeheimes St. Bonifatius in Limburgerhof macht die engagierten Menschen im Kreisseniorenbeirat nicht nur betroffen, sie ermutigt die Senioren zum beherzten Handeln nach Ersatzangeboten für gute Pflege in der Zukunft zu suchen. Die Mitglieder des Beirats kommen aus unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises. Sie hören zu, sammeln Rückmeldungen, tauschen sich mit kommunalen Seniorenbeiräten, Verbänden, Initiativen und vor allem auch mit Menschen vor Ort in den Gemeinden aus. Was sie eint, ist der Anspruch, konkrete Lebensrealitäten in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.

Beratung mit Gewicht

Formal ist der Kreisseniorenbeirat ein beratendes Gremium. In der Praxis ist er ein wichtiger Impulsgeber. Er begleitet politische Vorhaben, gibt Stellungnahmen ab und sucht aktiv den Dialog mit Kreisverwaltung, Kreistag und Ausschüssen. Dabei geht es nicht um Konfrontation, sondern um Mitgestaltung. Die Stärke des Beirats liegt in seiner Sachlichkeit. Diskussionen sind fundiert, Argumente klar. Wer zuhört, merkt schnell: Hier spricht keine Randgruppe, sondern ein wachsender Teil der Gesellschaft mit klaren Erwartungen an Politik und Verwaltung.

Ehrenamtliches Engagement mit Verantwortung

Die Arbeit im Kreisseniorenbeirat erfolgt ehrenamtlich. Zeit, Engagement und Verantwortung bringen die Mitglieder freiwillig ein. Sie tun dies aus Überzeugung – und aus dem Bewusstsein heraus, dass eine alternde Gesellschaft neue Antworten braucht. Dabei geht es dem Beirat nicht um Sonderrechte für Ältere, sondern um Teilhabe für alle Generationen. Barrierefreie Wege, verständliche Verwaltung, wohnortnahe Versorgung – was Seniorinnen und Senioren hilft, kommt am Ende allen zugute.

Blick nach vorn

Der Kreisseniorenbeirat versteht sich nicht als Bewahrer vergangener Zeiten, sondern als Gestalter einer altersfreundlichen Zukunft im Rhein-Pfalz-Kreis. Er ermutigt ältere Menschen, sich einzumischen, ihre Stimme zu erheben und Verantwortung zu übernehmen. Denn eines zeigt die Arbeit des Beirats deutlich: Alter ist kein Rückzug. Alter ist Erfahrung. Und Erfahrung ist eine Ressource, auf die der Rhein-Pfalz-Kreis in seiner gesellschaftlichen Zusammensetzung im Gesamten und die Kreisverwaltung im Rhein-Pfalz-Kreis nicht verzichten kann.

Engagiert im Kreisseniorenbeirat sind: Andreas Straßner (Abteilungsleitung Soziales, Senioren, Betreuungen), Daniela Blum (Seniorenbüro) sowie der Seniorenbeirat – Elvira Theurer (stellvertretende Vorsitzende), Rudolf Claus, Bärbel Fritsch (Vorsitzende), Andreas Klamm, Christine Hinderberger, Bart Pottie, Hildegard Gantner, Klaus Schmieder. Es fehlen: Renate Ader, Sylvia Lobocki, Hans Schmidt, Frank Wiening.

Weitere und ausführliche Informationen sind auf der Webseite des Kreisseniorenbeirat bei zu finden: https://www.rhein-pfalz-kreis.de/familie-soziales/senioren/seniorenbuero/kreissseniorenbeirat .

Regionalhilfe

Regionalhilfe.de, Arbeitsgemeinschaft für Medien- und Hilfe-Projekte seit 2006 und ISMOT International Social And Medical Outreach Team, www.regionalhilfe.de, Blog: https://regionalhilfe.wordpress.com, Tel. 0621 5867 8054

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